Flächensuche


Rettungshunde werden in der Flächensuche eingesetzt, um vermisste Menschen in Lebensgefahr aufzuspüren:

  • psychisch erkrankte Personen
  • verwirrte Personen
  • ältere hilflose Personen
  • Personen mit Suizidabsichten
  • verirrte/verunglückte Wanderer
  • Kinder

Im Notfall zählt jede Sekunde!


Während eine Suchkette von fünfzig Personen in ca. 82 Minuten einen vermissten Menschen auffinden konnte, gelang es einer Hundestaffel mit freilaufenden Hunden in nur 16 Minuten. Die Überlebenschance der Opfer ist also fünfmal größer.


Ist der Hunde fündig geworden, zeigt er dem Hundeführer die vermisste Person durch verweisen an.

 

Verweisarten:

  • bellen
  • bringseln
  • freiverweisen

 


 

Nach Auffinden der Person erfolgt die Erstversorgung des Patienten durch den Hundeführer. Dieser leistet Erste Hilfe und betreut die aufgefundene Person bis die angeforderten Rettungskräfte eintreffen.

 

Schlechte Wetterverhältnisse, einbrechende Dunkelheit sowie unwegsames Gelände, lassen den Mensch oder technische Hilfsmittel an Grenzen stoßen, ein Gebiet schnellstmöglich flächendeckend abzusuchen.


Hier bietet sich der Einsatz des Rettungshundes durch seinen hervorragenden Geruchssinn, seiner Lauffreudigkeit und Geschicklichkeit an. Hunde können auch im Dunkeln und bei schlechtem Wetter auf große Entfernungen das Geruchsbild "Mensch" aufspüren.